Zurück mit Augenzwinkern: Trovesi und Coscia – Round About Weill verbeugen sich tangential-vergnügt vor Kurt Weill (1900–1950), mit Liner Notes von Umberto Eco.
Was erwartet Käufer musikalisch?
Nach dem Erfolgsalbum „In cerca di cibo“ (1999) nehmen Klarinette/Akkordeon Weills Songs auseinander und setzen sie neu zusammen: Zirkus, Oper, Jazz und italienische Folklore. „Knowingly provocative“ – ideal für Weill-Fans, die Vergleiche jenseits von Dreigroschenoper suchen.
Für wen ist das Duo-Album ideal?
Für ECM-Jazz-Sammler, Akkordeon- und Klarinetten-Fans sowie Hörer von Carla Bley und Michael Mantler. Kurzweilig, klug instrumentiert, mit hohem Wiederhörwert.
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Merkmale
Italo-Star-Duo Trovesi (Klarinette) & Coscia (Akkordeon) mit eigenwilligem Kurt-Weill-Programm
Mit Umberto Eco Liner Notes – provokant, humorvoll, glänzend aufgenommen
Model or Series: Round About Weill / Trovesi – Coscia
Verkäufer: Plattenwerk Jazz & Metal
Produktdetails
Weill einmal anders: Trovesi & Coscia liefern Jazz-Theater zum Schmunzeln und Staunen. Nur 10,00 € statt 18,90 € – mit SAVE15 noch billiger. Jetzt ECM-Favoriten vergleichen und sparen.
Häufig gestellte Fragen
Muss man Kurt Weill kennen, um das Album zu mögen?
Nein. Vorkenntnisse helfen, aber die Spielfreude und Klangfarben von Klarinette und Akkordeon tragen auch ohne Weill-Vergleich.
Passt das Album zu In cerca di cibo?
Ja, es ist die direkte Fortsetzung des Duos nach 1999 – beide CDs ergänzen sich ideal in einer Bestellung, auch für den Gratisversand ab 45,00 €.
4.1★★★★★★★★★★(8)
5 ★4
4 ★2
3 ★1
2 ★1
1 ★0
Kundenbewertungen
8
★★★★★★★★★★5.0
a**f
Verifiziert
Weill wie nie zuvor
Trovesi an der Klarinette und Coscia am Akkordeon zerlegen Kurt Weill mit so viel Liebe und Frechheit, dass ich laut lachen und staunen musste. Mackie Messer, Alabama Song, Seeräuber-Jenny – alles drin, aber verfremdet, gebrochen, verjazzt. Großartige Klangqualität, man hört jede Klappe, jeden Balg. Meine Lieblings-Jazz-CD dieses Jahr.
★★★★★★★★★★4.0
f*****k
Verifiziert
Pfiffig und melancholisch zugleich
Kannte Weill nur aus der Dreigroschenoper. Diese Versionen sind schräg, zärtlich, manchmal fast Zirkus.
★★★★★★★★★★5.0
n**a
Verifiziert
Großes Kino für die Ohren
Sehr witzig, sehr traurig, sehr italienisch.
★★★★★★★★★★5.0
f**s
Verifiziert
Akkordeon trifft Klarinette – Traum
Ich spiele selbst Akkordeon und habe die CD wegen Coscia gekauft. Was der aus dem Instrument holt, unglaublich: mal Musette, mal Avantgarde, mal Begleitung, mal Solo. Trovesi antwortet mit übermütigen Läufen und plötzlicher Innigkeit. Die Aufnahme ist sehr direkt und warm. Läuft bei uns jeden Sonntag beim Mittagessen.
★★★★★★★★★★3.0
h*s
Verifiziert
Nicht ganz mein Humor
Musikalisch brillant gespielt, keine Frage. Mir sind einige Parodien fast zu überdreht, zu viel Klamauk zwischen den schönen lyrischen Momenten. Die ruhigen Stücke wie Lost in the Stars liebe ich sehr. Für Weill-Fans zum Entdecken gut, aber vorher reinhören.
★★★★★★★★★★4.0
w*x
Verifiziert
Perfekt für lange Abende
Wir hatten Freunde zu Besuch, Wein, Antipasti, und diese CD im Hintergrund – dann wurde es ganz still, alle haben zugehört. So viel Geschichten in so kleiner Besetzung, nur Duo plus Gäste. Das Booklet erklärt schön die Hintergründe zu Weill. Für 10 Euro bei Plattenwerk ein No-Brainer für Jazz-Fans.
★★★★★★★★★★2.0
x**u
Verifiziert
Zu zerfleddert für mich
Ich mag Kurt Weill im Original sehr und hatte mich auf swingende Bearbeitungen gefreut. Hier wird mir zu viel dekonstruiert und ironisiert, die Melodien gehen unter Gags unter. Schade, handwerklich können die beiden sicher alles. Aber mein Geschmack ist es nicht, ich bleibe beim Original.
★★★★★★★★★★5.0
b***r
Verifiziert
Weill-Fan glücklich
Als alter Brecht-Fan war ich skeptisch, ob man Weill verjazzen darf. Man darf! Diese CD ehrt ihn, indem sie ihn ernst nimmt und gleichzeitig aufbricht. Die Bläser-Gäste, die Rhythmuswechsel, die plötzliche Stille – alles sitzt. Ich habe sie mir nach dem Konzert in Willisau sofort bestellt. Viermal gehört in einer Woche, immer Neues entdeckt, meiner Frau vorgespielt, die jetzt auch Fan ist – was will man mehr?